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REVIEW ZUR BRIDGEKAMERA SONY HX1

Vor etwa einem halben Jahr habe ich mir die zu diesem Zeitpunkt noch recht neue Bridgekamera HX1 von Sony zugelegt. Da ich zu diesem Zeitpunkt in jeglicher Hinsicht noch ein blutiger Anfänger im Bereich Fotografie war kann ich allerdings vorab sagen, dass eine Bridgekamera aus dem oberen Preissegment für jeden Anfänger wohl ein sehr schöner Einstieg ist.

Der Preisverfall hält sich im Vergleich zu DSLR Kameras einigermaßen in Grenzen und nach 2-3000 Bildern bekommt man langsam ein Gefühl für den persönlichen Nutzen einer Kamera und kann weitaus besser einschätzen auf was man beim Kauf einer „richtigen“ DSLR Kamera achten sollte. Die HX1 bringt ausstattungstechnisch eigentlich alles mit, was man von einer Digitalkamera in diesem Preissegment erwarten sollte.

Mit 9,1 Mio Pixel ist zwar noch lange nicht das Maximum erreicht, für den Hobbyfotografen reicht das allerdings vollkommen aus.

Bei 20x optischen Zoom überzeugt auch der Autofokus, der auch bei weit entfernten Motiven noch eine sehr schöne und interessante Tiefenschärfe aus jedem Bild herausholen kann. Für Serienaufnahmen stehen bis 10 Bilder/Sek. Zur Verfügung. Damit lassen sich nicht nur schöne Sportaufnahmen „einfrieren“ sondern auch „künstlerisch“ kann man damit viele schöne Sachen austesten.

Bridgekamera Sony HX1 in Schwarz

Die Belichtungszeit liegt bei 30 Sekunden. Damit lassen sich schöne Nachtaufnahmen machen, die Ihren DSLR Konkurrenten kaum nachstehen. Wenn natürlich bei voller Auflösung und Betrachtung bei 100% auch mit leichten Rauschen im Bild – Dafür ist es eben auch eine Bridgekamera, die keine teuren Objektive braucht, deutlich günstiger, kleiner und leichter ist.

Auf die Full HD Auflösung der Videos hätte ich zwar verzichten können, da ich die Kamera zu 99,9% zum fotografieren verwende, für den Urlaub, Feste oder sonstige Veranstaltungen braucht es dann allerdings keinen Camcorder mehr.

Das Schwenkdisplay empfand ich zunächst als wenig sinnvolle Spielerei, muss allerdings im Nachhinein sagen das es ich es wohl bei 60% aller Aufnahmen im Einsatz hatte. Ob Aufnahmen nah am Boden, über Kopf, Belichtungs/Nachtaufnahmen oder Aufnahmen bei denen man die Kamera weit nach oben strecken muss. Ich fand es tatsächlich sehr praktisch und würde beim Kauf einer neuen Kamera auch wieder auf so etwas achten.

Die Panoramafunktion ist und bleibt momentan noch ein sehr innovatives Gimmick, wenn man diese nun auch schon in den kleinen HX Kameras von Sony findet. Spass macht diese Funktion, auch wenn ich sie weitaus seltener verwendet habe, als ich anfangs dachte.

Eine Kleinigkeit hätte ich noch zu bemängeln: Der Finder hätte durchaus größer ausfallen können. Beim Blick durch den Finder hat man manchmal das Gefühl, man schaut auf eine Kinoleinwand und man sitzt ganz hinten (in diesem Fall wären das nicht die besten Plätze, da das Motiv/die Leinwand sehr weit weg sind). Allerdings denke ich werden die meisten der Bridgekamera-Fotografen wohl sowieso im Live-Modus über das 3“ Display fotografieren?

Dennoch: Die Sony HX1 war für mich ein optimales Einsteigermodell. Hat sehr viel Spass gemacht und es ließ sich so gut wie alles machen, was eine gute DSLR Kamera kann. Beispielfotos der Sony HX1 findet Ihr hier: http://www.flickr.com/photos/chris_the_great

(Alle Fotos bis zum 10. März 2010) Einige Fotos sind hier und da für die „künstlerische“ Wirkung etwas nachbearbeitet. Der Großteil sind aber alles Originalaufnahmen.

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